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Joseph Beck Joseph Beck schrieb am 27.10.2022 um 09:18
KERZENLICHTKONZERTE Kultureller Hochgenuss VON UNSEREM MITARBEITER JOSEPH BECK Litzendorf — Die 47. Litzendorfer Kerzenlichtkonzerte boten in der barocken Dientzenhoferkirche St. Wenzeslaus Barock und Klassik auf höchstem Niveau. Als 1975 der Cellist der Bamberger Symphoniker Karlheinz Busch diese Konzertreihe in Absprache mit dem damaligen Pfarrer Josef Panzer realisierte, wurde ein kultureller Baustein gesetzt, der bis heute bei Musikfreunden Bewunderung auslöst. Besucher aus Nah und Fern kamen zu den drei Konzerten in diesem Jahr. Das Mozart-Konzert am Freitag überzeugte durch die feine Klangnoblesse des Bamberger Streichquartetts sowohl im Quartett d-Moll KV 421 als auch beim meisterlichen Zusammenspiel mit dem Klarinettisten Günther Forstmaier. Am Samstag hörte man ein Programm, das selten im Live-Konzert angeboten wird, nämlich drei Suiten für Violoncello solo von Bach. Karlheinz Busch spielte diese extrem schwer zu spielenden barocken Meisterwerke mit einer grandiosen Überlegenheit. Im letzten Konzert am Sonntag kam dann Musik von Antonio Vivaldi. Hier waren das Bamberger Streichquartett und Natalia Solotych, Cembalo, die Protagonisten. Solist war hier Milos Petrovic, der Primarius des Quartetts, als virtuoser Klangzauberer. Er spielte als Zugabe eine Solosonate für Violine von Eugène Ysaÿe.
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