Der gestrige Abend in der schönen Barockkirche von Litzendorf war ein Hochgenuß. Das Programm wurde sehr geschmackvoll zusammengestellt, und endlich konnten meine Frau und ich seltene Werke hören. Das erste Quartett von Mozart (KV 80) und ein noch nie gehörtes Quartett von Boccherini (op. 2 Nr.1) gefielen uns sehr. Das Bamberger Streichquartett spielte wunderschön mit einem herrlichen weichen und samtenen Klang. Die Cembalistin, Natalia Solotych, kannten wir nicht. Auch sie überzeugte uns. Das Kerzenlicht, die Einführung und der einleitende Psalm (woher kam der Text? Er war nicht aus dem AT) halfen mit, ein Konzert zu hören, das in Erinnerung bleibt.